Moneyment

Für Hausverwaltungen

Erst die Liste. Alles andere kommt danach.

Solange niemand weiß, wie viele Zählpunkte es gibt, ist jede Entscheidung über Energie eine Schätzung.

Eine vollständige Lieferstellenübersicht ist kein Verkaufsinstrument, sondern Grundlagenarbeit. Sie beantwortet die Frage, die vor allen anderen steht: Was liegt eigentlich im Bestand, mit welchen Laufzeiten, bei welchen Versorgern.

IDer Anlass

Der Zustand, den Sie kennen.

Die Verträge sind über mehrere Versorger verteilt, weil sie über Jahre entstanden sind – bei Objektübernahmen, bei Eigentümerwechseln, bei einzelnen Wechseln, die jemand vor Ihnen angestoßen hat. Die Laufzeiten enden zu unterschiedlichen Terminen, teilweise mitten im Quartal.

Ein Teil liegt digital vor, ein anderer in Papierform im Objektordner. Für einige Versorger gibt es ein Portal, für andere eine Sachbearbeiterin mit Durchwahl. Vom Ende eines Vertrages erfahren Sie zuverlässig durch das Verlängerungsschreiben – also dann, wenn die Frist bereits läuft.

Das ist kein Organisationsversagen, sondern der Normalzustand gewachsener Bestände. Er wird nur dann zum Problem, wenn eine Entscheidung ansteht und die Grundlage dafür erst zusammengesucht werden muss.

IIInhalt

Was in einer vollständigen Übersicht steht.

Acht Angaben je Lieferstelle. Fehlt eine davon, ist die Liste für mindestens einen der praktischen Zwecke unbrauchbar.

Pflichtangaben einer vollständigen Lieferstellenübersicht
FeldWas darin stehtWozu es gebraucht wird
Objekt und LiegenschaftAdresse und Ihre interne ObjektnummerVerknüpfung mit der eigenen Verwaltungssoftware
ZählernummerDie Nummer, die am Gerät stehtZuordnung vor Ort, Ablesung, Wechsel des Messstellenbetreibers
Marktlokations-ID (MaLo-ID)Elfstellige, bundesweit eindeutige Kennung der MarktlokationEindeutige Identifikation in jedem Wechsel- und Anmeldeprozess
MediumStrom, Erdgas, WärmeTrennung der Verträge und Zuständigkeiten
JahresverbrauchMenge des letzten abgerechneten ZeitraumsGrundlage jeder Anfrage und jedes Vergleichs
VersorgerAktueller Lieferant je LieferstelleVoraussetzung für Kündigung, Wechsel und Rückfragen
Vertragsende und KündigungsfristDatum des Laufzeitendes und die Frist davorDer Punkt, an dem die meisten Bestandslisten unvollständig sind
RechnungsempfängerVerwaltung, Eigentümer, Gemeinschaft oder MieterZuordnung der Kosten und Frage der Umlagefähigkeit

Die Spalte, die am häufigsten fehlt, ist die Kündigungsfrist. Sie ist zugleich die einzige, aus der sich ein Termin ableiten lässt.

IIIGegenüberstellung

Vorher und nachher.

Bestandsverwaltung ohne und mit vollständiger Lieferstellenübersicht
MerkmalHeute üblichMit vollständiger Übersicht
Wo die Verträge liegenVerteilt über mehrere Versorger, teils in Papierform, teils in E-Mail-AnhängenIn einer Liste – je Lieferstelle eine Zeile
Wann Sie vom Vertragsende erfahrenAus dem Verlängerungsschreiben des VersorgersAus der eigenen Liste, Monate vorher
Wer Ansprechpartner istJe Versorger ein anderer, teils wechselndEin Ansprechpartner für alle Lieferstellen
Wie Sie Verbräuche vergleichenRechnung für Rechnung, jede in einem anderen AufbauNebeneinander in derselben Spalte
Was bei Eigentümer- oder Mieterwechsel passiertRecherche im BestandAuszug aus der Liste
Wo Sie nachsehenIn mehreren Portalen mit je eigenen ZugangsdatenIn einem Portal
PreisJe Lieferstelle einzeln entstanden, zu unterschiedlichen ZeitpunktenNebeneffekt der Bündelung – nicht ihr Zweck

IVWas daraus folgt

Ein Versorger, ein Portal, ein Ansprechpartner.

Sobald die Laufzeiten in einer Spalte stehen, wird sichtbar, welche Lieferstellen sich zu einem gemeinsamen Termin zusammenführen lassen. Aus vielen kleinen Einzelverträgen wird eine Bündelung: ein Versorger, ein Portal, eine Rechnung je Abrechnungslauf, ein Ansprechpartner für Rückfragen.

Der spürbarste Effekt ist nicht der Preis, sondern der Wegfall der Suche. Wer die Zählernummer einer Liegenschaft in zehn Sekunden findet, spart über das Jahr mehr Arbeitszeit, als jede Konditionsverhandlung an Aufwand rechtfertigt.

Dass eine gebündelte Menge anders angefragt werden kann als eine Vielzahl einzelner Lieferstellen, ist ein Nebeneffekt der Bündelung. Er ist real, aber er ist nicht der Grund, die Liste zu erstellen – und wir stellen ihn hier nicht als Versprechen dar.

VBeidseitig

Was wir brauchen, was Sie bekommen.

Was wir brauchen

  • Liste der Liegenschaften mit Adresse und Ihrer Objektnummer
  • Je bekannter Lieferstelle: Versorger und Zählernummer, soweit vorhanden
  • Die letzten Jahresrechnungen, soweit greifbar – Lücken sind kein Hindernis
  • Eine schriftliche Vollmacht für Abfragen bei Versorgern und Netzbetreibern

Was Sie bekommen

  • Die vollständige Übersicht als Datei, in einem Format, das Sie weiterverwenden können
  • Eine Kennzeichnung der Lieferstellen, deren Daten nicht zu ermitteln waren
  • Die Laufzeiten sortiert nach Enddatum, mit den zugehörigen Kündigungsfristen
  • Die Liste zur freien Verwendung – ohne Bedingung und ohne Folgeauftrag

Der nächste Schritt

Übersicht anfordern.

Schreiben Sie uns, wie viele Liegenschaften und ungefähr wie viele Zählpunkte Ihr Bestand umfasst. Wir stellen die Übersicht auf – über Versorgerabfragen und, wo nötig, über den Netzbetreiber. Sie bekommen die fertige Liste als Datei.

Die Liste gehört Ihnen. Auch dann, wenn daraus kein Auftrag folgt, kein Wechsel und kein weiteres Gespräch.

Rechtlicher Hinweis

Für Abfragen bei Versorgern und Netzbetreibern ist in der Regel eine schriftliche Vollmacht erforderlich. Welche Daten dafür verarbeitet werden, richtet sich nach dem Umfang Ihres Auftrags; Einzelheiten regeln wir vorab und schriftlich.

Moneyment erklärt die Systematik und bereitet Unterlagen auf. Diese Seite ist keine Rechts- und keine Steuerberatung und ersetzt sie nicht. Maßgeblich sind Ihr Einzelfall und der jeweils geltende Rechtsstand. Impressum · Datenschutz